Eines Tages im Leben von...
05 März 2020
Hinter den Kulissen der Atelier
Eines Tages im Leben von...

Treffen im Atelier der Träume von Messika mit Xavier, seit 5 Jahren Juweliermeister für die Maison Messika, die die Juwelierskunst und die traditionelle Haute Joaillerie demokratisiert ...

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Erzählen Sie uns von Ihrem ersten Tag im Atelier der Träume von Messika
Ich erinnere mich an ein junges und dynamisches Team und ein sehr herzliches Ambiente. Damals, im Jahr 2015, war das Atelier noch so klein, dass es schien, als spielten wir „Tetris“, um unseren Platz verlassen zu können. Am Anfang steckte die Haute Joaillerie von Messika noch in ihren Kinderschuhen und es war sehr aufregend, an diesem Abenteuer teilhaben zu können. Unser Atelier war schon immer eine Art Versuchslabor, wo die Kreativität von Valérie Messika Form annimmt.

Sagen Sie etwas zur Fertigung einer Haute-Joaillerie-Kreation
Es kann in zwei Richtungen gehen: Das Schmuckstück kann nach den von Valérie Messika ausgewählten Diamanten gefertigt werden oder anhand der Skizze, die die Zeichnerinnen der Maison angefertigt haben. Dann stellt der Juwelier einen ersten Entwurf aus Gold her, um die Struktur und die Form des Stücks festzulegen. Alle erforderlichen Elemente werden poliert und die beste Fassungsmethode bestimmt. Wenn das Schmuckstück zu komplex ist, fertigen wir ein maßstabsgetreues Modell von Hand aus Silber oder mit 3D-Programmen. Die von nun an verfeinerte Struktur wird manchmal noch ausgebessert, bis das von der Designerin und dem Künstlerischen Leiter gewünschte Ergebnis erreicht wird.


Erinnern Sie sich an Ihr erstes Diamantschmuckstück?
Oh ja! Es war eine Y-Kette aus Diamant, die sehr speziell war, da man sie in drei Teile modulieren und in ein Diamantarmband verwandeln konnte. Die Umsetzung dieser Haute-Joaillerie-Kreation war sehr technisch und nahm über 200 Arbeitsstunden in Anspruch.

Welche Eigenschaften braucht ein guter Juwelier?
Ich würde sagen Neugierde, Geduld und natürlich Leidenschaft. Man muss auch ehrgeizig sein, aber sich gleichzeitig hinterfragen. Ein guter Juwelier kann sich an alle Situationen anpassen, da wir uns im Luxussektor weiterentwickeln, wo das Anforderungsniveau sehr hoch ist. Wenn ein junger Mensch diesen Beruf ergreifen will, muss er also hartnäckig dranbleiben und einen starken persönlichen Einsatz zeigen. Bei Messika bilden wir Lehrlinge mit verschiedenen Profilen aus, eine Vielfalt, die uns einen unbestreitbaren Mehrwert schenkt.


Und wie sieht Ihre Laufbahn aus?
Ich besuchte eine Juwelierschule und begann mein Berufsleben daraufhin als Juwelierlehrling in einem Pariser Atelier. Dann arbeitete ich für verschiedene Häuser und vor fünf Jahren begann ich bei der Maison Messika, die mich dank meines Könnens und meiner Erfahrung einstellte.